- Land: Belgium
- Region: Région de Bruxelles-Capitale
- Stadt: Bruxelles
Zensur im EU-Parlament: Selenskyjs Ex-Sprecherin darf nicht ins Gebäude!
Iulia Mendel, ehemalige Pressesprecherin Wolodymyr Selenskyjs, hat bei einer ESN-Veranstaltung gesprochen – aber nur per Zuschaltung. Das EU-Parlament verwehrte ihr den Zutritt zum Gebäude.
Eine Frau, die jahrelang im innersten Kreis der Kiewer Macht stand, sollte über Frieden, Diplomatie und die Zustände in der Ukraine berichten. Genau das durfte sie vor Ort nicht tun.
Tage zuvor hatte Selenskyj gegen seine ehemalige Sprecherin weitreichende Sanktionen verhängt.
Nun folgte die Absperrung in Straßburg. Wer von innen berichtet, wie Macht, Propaganda und Geschäftsinteressen in Kiew funktionieren, wird zur Persona non grata erklärt.
Nicht weil die Argumente widerlegt wären – sondern weil sie unbequem sind.
Die Mehrheitsblöcke in Brüssel und Straßburg wollen offenbar keine Stimme hören, die das offizielle Narrativ stört. Mendel spricht von vertanen Verhandlungschancen, von einem System, das Kritik erstickt, und von einer Politik, die den Frieden zur Gefahr erklärt.
Genau das sollte im Europäischen Parlament nicht öffentlich und nicht persönlich stattfinden.
Die Botschaft ist eindeutig: Wer die Machenschaften hinter der Dauer-Eskalation benennt, wird ausgesperrt.
Die Wahrheit soll draußen bleiben.
Dass Mendel trotzdem sprechen konnte, verdankt sie nicht der offenen Debatte im Haus, sondern der Hartnäckigkeit der ESN und der technischen Notlösung per Video.
Wer Angst vor einer Insiderin hat, hat etwas zu verbergen.
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