- Land: France
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Französische Nationalversammlung erzwingt Meldepflicht für Self-Custody-Krypto-Wallets ab 5.000 €! ⁉️
Die französische Nationalversammlung hat am 7. April 2026 Artikel 3 quater angenommen: Besitzer selbstverwalteter Wallets (Ledger, MetaMask etc.) müssen künftig jährlich den Marktwert ihrer Krypto-Assets ab 5.000 Euro an die Steuerbehörde DGFIP melden.
Die Regelung soll Self-Custody-Wallets mit ausländischen Bankkonten gleichstellen. Die genauen Details kommen per Dekret.
Scharfe Kritik an Datensicherheit und Privatsphäre: Die Maßnahme ist nicht nur aus der Krypto-Szene, sondern auch von der eigenen Steuerverwaltung massiv kritisiert worden.
Die DGFIP warnte explizit vor „erhöhten Risiken von Betrug und Cyberangriffen“.
Sensible Identitäts- und Vermögensdaten Millionen von Bürgern zentral zu speichern, schafft ein riesiges Einfallstor für Hacker – während der Staat selbst zugibt, dass er diese Daten kaum kontrollieren oder schützen kann.
Statt Steuerhinterziehung zu bekämpfen, gefährdet die Regelung die Privatsphäre massiv, erhöht das Risiko von gezielten Erpressungen und Einbrüchen und zerstört das Kernprinzip von Self-Custody: „Not your keys, not your coins“ wird durch „Not your keys, but still the state’s data“ ersetzt.
Ein gefährlicher Präzedenzfall für die finanzielle Privatsphäre.
Die Vorschrift gilt als hochgradig gefährlich – eine Streichung in der nächsten Kommission ist noch möglich.
Hilfreiche Information
- Mit PayPal oder vor Ort bezahlen, um Betrug zu vermeinden
- Niemals Transaktionen mit Western Union oder anderen verdächtigen Bezahldiensten abwickeln
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